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Perspektiven der Berufung - Perspektiven für einen Beruf:
Ein wesentlicher Aspekt der Kunsttherapieausbildung an ISSA´s
Akademie für ganzheitliche Kunsttherapie ist das Entdecken und
Entfalten der eigenen Anlagen und Fähigkeiten. Durch die
schrittweise und individuell begleitete Annäherung an das
kunsttherapeutische Praktizieren, werden bereits während der
Ausbildung wichtige Erfahrungen in Institutionen und freier
Praxis gesammelt und somit ausreichend für den weiteren
Berufsantritt vorbereitet.
Eine
Absolventin beschreibt ihren Einstieg ins Berufsleben als
Ganzheitliche Kunsttherapeutin folgendermaßen:
"Nach
dem Abschluss der Kunsttherapieausbildung war klar, dass ich
gleich in den Beruf einsteigen möchte. Zuerst hatte ich Sorge
nichts zu finden, doch glücklicherweise war mein Berufseinstieg
von Erfolgen geprägt!! Ich habe mich umgehört und –geschaut
und habe über den Berufsverband und eine Kollegin diverse
Jobangebote gefunden! Über das Praktikum während der
Ausbildung hatte ich bereits herausgefunden, dass ich gerne mit
Erwachsenen arbeiten möchte und auch im Umgang mit Menschen mit
psyschischen Krankheiten konnte ich ausreichend Erfahrungen
sammeln. Ich habe mich also bei einigen der Jobs schriftlich
beworben, hab E-mails geschickt und angerufen. Nach perönlichen
Vorstellungsgesprächen hatte ich das Glück und den Erfolg von
den Institutionen ausgewählt zu werden. Dies hat mich sehr bestätigt!!
Nun
begleite ich chronisch psychisch kranke Menschen in einer
Institution, akut psychisch kranke Menschen in freier Praxis von
Psychiater vermittelt und PatientInnen im Rahmen eines
Rehabilitationsaufenthaltes mit Diagnose: Brustkrebs,
Multiplesklerose oder Beeinträchtigung des Bewegungsapparates.
Die
Institutionen hatten speziell nach KunsttherapeutInnen gesucht,
da sie ihr interdiziplinäres Team vervollständigen wollten.
Kreativität läge total im Trend und wird auch von den
PatientInnen gewünscht, haben sie mir gesagt. J. G.
(Ganzheitliche Kunsttherapeutin)"
GANZHEITLICHE
KUNSTTHERAPIE ALS WERBETRÄGER IM GESUNDHEITSWESEN!
Ein neuer Trend im Gesundheitswesen!
Ein weiteres Beispiel für die Integration der
KunsttherapeutInnen im Gesundheitswesen, ist eine Institution für
geriatrische, schwer demente und autistische PatientInnen, die für
die Qualität ihrer Einrichtung mit ihrer Kunsttherapeutin
wirbt. Sie kündigen an, dass eine Kunsttherapeutin heilsam mit
den PatientInnen arbeitet und eine PraktikantIn eigens für die
Begleitung der Angehörigen bereit steht. Denn auch für die
Familienangehörigen stellt es eine Herausforderung dar, mit der
sich verändernden Situation umzugehen. Die Praktikantin
vermittelt ihnen, dass es nicht um Leistungen, sondern um Herz
und Verstehen geht. Es kann gespürt werden, dass durch die
Kunsttherapeutinnen heilsamer Kontakt möglich wird.
ERFOLGSCHANCE
Trotz Wirtschaftskrise und stürzenden Finanzmärkten, schätz
auch das AMS den Bereich der psychosozialen Dienstleistungen als
Wachstumssektor ein (siehe Link: http://docs.ams.at/b_info/download/soziales.pdf)
Kreative Lösungen sind unser Spezialgebiet!
BERUFS POLITIK
Der ACT Berufsverband bietet Ganzheitlichen KunsttherapeutInnen
berufspolitische Unterstützung. Hier werden Mitglieder, also
AusbildungskandidatInnen sowie AbsoloventInnen bei ihrer
beruflichen Verwirklichung unterstützt. Themenspezifische
Veranstaltungen sowie eine Jobbörse und regelmäßige Treffen für
Austausch und Vernetzung sind einige der Services.
Um den Beruf
KunsttherapeutIn zu schützen und die Kunsttherapien noch mehr
in der österreichischen Therapielandschaft zu verfestigen
arbeiten wir an einem eigenen Berufsgesetz für die
Kunsttherapien.
Ganzheitliche
Kunsttherapie in der praktischen Anwendung:
Insgesamt wird und wurde die
Ganzheitliche Kunsttherapie in 247 Institutionen angewendet. Diese
Institutionen befinden sich großteils in Österreich.
Vereinzelt wurde jedoch auch international gearbeitet wie
beispielsweise in Institutionen in Ägypten, Ukraine, Luxemburg,
Holland, Kirgisien, Tansania und Niger.
Diese
247 Institutionen lassen sich in verschiedene Beschäftigungsbereiche
einteilen:
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51
|
Geistig/körperlich
Beeinträchtigte
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42
|
Psychiatrie
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30
|
Schule
|
|
27
|
Kinder/außerhalb
des schulischen Settings
|
|
24
|
Krankenhaus
|
|
19
|
Alte
Menschen/Geriatrie und Pflegeheim
|
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12
|
Jungendliche
|
|
12
|
Kreativität
|
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9
|
Kindergarten
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|
7
|
Erwachsene
|
|
6
|
Eltern-Kind
|
|
3
|
Psychosomatik
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|
2
|
Essstörungen
|
|
2
|
Hospiz
|
|
1
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Migration
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-Dateien/20101221_diagramm_prak_2.jpg)
60 % unserer Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und 40% auf
Honorarbasis.
ausgearbeitet
von Mag.a Ursula KERMER
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