Administration und Dokumentation

 
Von Anfang an, habe ich die Administration so durchgeführt, wie sie vorgegeben wurde. Da ich ohnehin immer schon gerne geschrieben habe, waren die Praktikums Vor- und Nachbereitungen für mich keine Bürde. Ich habe dabei auch gelernt, wie wichtig eine gut geführte Klientenmappe ist und je sauberer und genauer sie erscheint, desto professioneller ist auch der Umgang mit den Klienten. Da ich doch schon einige Praktikumsmappen in Gebrauch habe und auch noch zu jedem Ausbildungswochenende die Solo-Therapie, Co-Therapie, Reflexions-, Coach-, und Peergruppenmappe zur Supervisionsabzeichnung abzugeben waren, ist es dann doch viel Schreibarbeit geworden und weit mehr als die nötigen vorgegebenen 150 Stunden. Zumal ich alle Mappen sehr genau protokolliere und mit Fotos bestücke, die für die Bearbeitung viel Zeit in Anspruch nehmen. Bemerkt habe ich auch, dass es sehr hilfreich ist, immer gleich nach den Praktikumsstunden zu protokollieren, da alles noch sehr frisch ist und die Mappen auch gleich wieder abgelegt werden können. Auch die Konzepte und Praktikumsvorschläge sind für mich sehr wichtig, da eine gute Vorbereitung auf die kunsttherapeutischen Stunden sehr wertvoll für das Selbstbewusstsein und das authente Auftreten, aber auch für die Klienten sind. Ein gutes Konzept gibt eine gewisse Sicherheit, was aber nicht immer heißen muss, dass ich mich immer genau daran halte, weil ich trotzdem flexibel auf den Klienten eingehe und auf das, was von ihm gerade spontan kommt. Da ich sehr viel beim Protokollieren gelernt habe und auch die Supervision mir oft positives Feedback mitgegeben hat, möchte ich die Administration auch weiterhin mit meinen zukünftigen Klienten so beibehalten. (S. P., Wien, 17.09.07)
 
Dokumentation, Vor- und Nachbereitung des Praktikums:
Da ich 5 Jahre davor schon immer Kurse in den verschiedensten Richtungen leitete, waren die Vor- und Nachbereitungen nicht wirklich etwas Neues, sondern etwas Gewohntes, Vertrautes. Jeder Kurs bedarf anderer Vor- und Nachbereitungen. Neu war für mich jedoch in Akt I und Akt II einen Bericht über die Arbeit zu schreiben, sie sozusagen zu protokollieren. Harald ließ mir dazu viel Freiräume, auch wenn ich gerne Struktur gehabt hätte. In Akt III bekamen wir diese, die Umstellung war dann enorm schwierig für mich, jedoch erwies sich die Dokumentation dann als viel weniger, wie ich es in Akt I und Akt II gewohnt war. Die vorgeschriebenen Sitzungslisten und Supervisionsblätter dienen wirklich als echten Halt für eine ethische und klar strukturierte Dokumentation. (S. B.)