OUTDOORCAMP 2009

Mancher ist mächtig verwurzelt Das ist mir bewusst geworden, dass ich im „Jetzt“ bin. Die Fragen haben sich einfach beantwortet ohne großer Anstrengung. Es war ein schönes Gefühl, dass sofort jemand da war, als ich etwas brauchte, ohne dass ich extra bitten hätte müssen. Das war ein schönes Gefühl von „aufgehoben-sein“. S. P:
Mancher ist sehr luftig und leicht unterwegs


Es geht um die Wertschätzung, die man sich selbst geben muss. Nicht das Leben zu leben, das andere glauben, das ich leben soll – sondern in meiner eigenen Kraft verbleiben, in der Kraft meiner Gedanken und in der Kraft meines Liebens. K. I.

Manches muss absterben können

Es waren so viele Dinge, die sich einfach so ergeben haben. „Tu Dir selbst nichts mehr an!“ Bau eine Dämonen-Rutsche und verwende eine Dämonen-Peitsche. E. P.

 

Mancher braucht massiven Schutz

Der Berg der Angst wurde zum Zauberberg. Ich war am Berg mit den Goldschätzen. Und wenn es mich einmal nicht mehr gibt, dann bin ich ein kleines Ding, das die guten Dinge von Kontinent zu Kontinent trägt. Ich trage meine unsichtbare „Krone der Würde“. K. M. 

Mancher liebt es von einem Baum beschützt zu werden

Ich habe mit dem Schnitzen begonnen und mit jedem „Schnitzer“ bin ich mehr zu mir gekommen. Sehe den anderen nicht als krank, sondern betrachte ihn so wie er früher war! S. G-

Mancher braucht einen weiten Ausblick

Ich wollte hoch oben sein, habe aber die Sicherheit vergessen. Ich brauche Aussicht – aber auch Sicherheit. Nicht etwas verkrampft suchen, sondern zulassen dass etwas auf dich zukommt. Pfeiler der Abgrenzung bauen: schon in die Aktivität gehen, aber auch auf mich achten, sodass ich nicht drauf gehe. Ich male Bilder weil es so verwirrend war für mich. K.H.

Mancher liebt es am Abhang

Man fürchtet sich zuerst vor den vielen Geräuschen, aber dann merkt man, dass es still und ruhig ist. N. E.

Mancher befindet sich vollends im Zauberwald

In diesem großen Universum bin ich da und ich lebe und will dies mit noch mehr kindlicher Freude genießen. P. M.

In all den Träumen bin ich immer in einer beobachtenden Position gewesen. Es ist mir ein Anliegen, ein Zeichen zu hinterlassen. S. Sch.

Die Kraft, die ich habe Symbole zu machen – diese Kraft hat dann ja auch das Symbol selbst. Es liegt viel Achtsamkeit im gemeinsamen Schweigen. K. Sch.

Wenn man das Modrige und Wurmige weggibt, kommt man zum wunderbaren Kern. Wenn man die göttliche Urkraft spürt, dann sollte man dies einfach genießen und dankbar sein. J. L

Ich habe gesehen, ich bin nicht so, wie ich gedacht habe, dass ich bin. Ich bin nicht negativ, wenn ich allein bin. Ich habe gesehen, dass ich nicht immer tun muß. Immer wenn ich total mutlos und hoffnungslos war, ist etwas in der Natur geschehen, das mich durchhalten hat lassen. Ich habe so etwas Großes erwartet, dass ich das Kleine gar nicht beobachtet habe. Ich habe nie gedacht, dass ich allein sein kann und dass ich schweigen kann. N. M.

Aus dem „müssen“ ist ein „dürfen“ geworden. Du darfst lachen und du darfst weinen. „Lebst Du wider Deiner Natur, lebst Du gegen die Natur!“. Leben in der Inneren Heimat, darum geht es. Diese Tage des Outdoor-Camps sind ein Leben im Zeitraffer. „Keine Angst und keine Sorge – durch Dein Einverstanden-sein.“ C. G.

Ich dachte „Du musst!“ und ich hab eh gekriegt“ Du musst eigentlich gar nichts!“ In meinem Ausgedinge habe ich gemerkt, wie mich ein Engel holt und es geht „aufe zua!“ Das ständige tun müssen wurde leichter, hörte auf und dann ging es von selbst. D. H.

     

 

 

 

 

 

 

 
Wenn das Herz gefüllt ist, ist das allein-sein anders! M. N.

Einen Ort finden, der mich hält. Sobalt ich Ja gesagt habe zum Ort, habe ich mich geborgen gefühlt. Andere meinten sie wissen wie es geht und glaubten, sie müssten mich eintrimmen. Ich sitze im Weg, ich bin im Weg und ich bin am Weg. Wenn Du durch die Welt gehst, kannst Du überall Heilsorte errichten. Meine Herzenssehnsucht ist – Herzen zu berühren. P. St.

Fange irgendwie an und wenn Du dann unzufrieden bist, dann geh hinaus und dann geht es von alleine. Gib Dir selbst Achtung und mach es Dir gemütlich. G. O. Wie ein Nomade, immer das Zeug zusammen haben und wenn es Zeit zu gehen ist, gehen. „Ein Abgrund macht nur Angst, wenn man nicht fliegen kann!“ C. D. Mich zu spüren und die Natur – mehr brauch ich nicht! S. Sch. Ein Falke hat mir ein Gefäß gebracht und drinnen war „Nichts“ und das hilft mir etwas dann zu erschaffen. F. Sch.
Das waren für mich die schönsten Momenten, wo ich einfach nur leer war. Mein innerer Talisman ist größer als dieser gemachte und mein inneres Amulett ist riesengroß. E. B

 

Es gilt den eigenen Rhythmus leben zu können. K Sch.

 

 
Das Haus, das ich mir gebaut habe, das war zu eng. Es gibt ständig irgendetwas zu tun, aber das Wertvolle des Daseins ist “Jetzt“. Ich habe sehr viel Ruhe gehabt hier und ich merke, wie ich in der Ruhe auflebe und was für ein Segen es ist, wenn „es fließt!“ Das „JA“ ist der Schlüssel! K.  

 

Ich war so im Tun, dass ich gar nicht gesehen habe, wo ich eigentlich bin. I. V.

 
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