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Ich nehme mir aus diesem
Workshop die Freude am Musizieren, am Trommeln, am laut sein mit!
Ich habe das Spielen sehr genossen und als sehr wohltuend empfunden. Die
Kraft, die Lautstärke der Djembe spüren und hervorholen und dennoch in
einer Struktur bleiben. - Es hat mir sehr gut getan, das zu spüren.
Was mich (eher überraschend) auch sehr angesprochen hat, war "das
Ausbrechen" mit einem Solo, während die anderen in der Basis bleiben. Da
ist ein teil von mir auf einmal angesprungen und hat dies sehr genossen.
Ein wilder Ritt!
Sehr unterstützend bei diesen Prozessen war auch das feine Miteinander
der Gruppe, die Dynamik die herrschte und entstanden ist. Und schön zu
beobachten und miterleben, wie aus dem gemeinsamen Lernen mehr wird -
und wir zu grooven gekommen sind! (A.-C. W.) |
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Besonders gut gefallen hat mir der
Rhythmus der Gruppe. Alle brachten völlig unterschiedliche Dinge,
Themen, Erfahrungen ein und alles zusammen ergab eine tolle Dynamik.
Mir gelang es - ohne jegliche Trommelerfahrung - sehr gut zu folgen,
mich einzubringen, mich zu verwirklichen. Ich habe meine Freude am
Trommeln "ausbauen" können, die davor nur müßig vorhanden war. :)
Ich bin fasziniert von dem tollen Rhythmus der Gruppe und dem Rhythmus,
den sie gemeinsam mit einigen Djemben hervorbringen kann.
Ob alle gemeinsam, verschiedene Rhythmen, gespielt wurden oder einzelne
ausbrachen, super! (J. H.) |
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Da ich sonst fast nur mit
Melodieinstrumenten spiele, war ich doch sehr überrascht, wie fein es
sein kann, sich auch in der Musik an Strukturen festzuhalten.
Das Trommeln in der gruppe hat irrsinnig Spaß gemacht. Ich werde dies
auch wieder mehr in meinem Musikunterricht einfließen lassen.
Am meisten haben mich Lilians Ausführungen über ihre Zeit in Westafrika
beeindruckt und die afrikanischen Lieder finde ich sehr inspirierend.
Danke.
(F. S.) |
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Das gemeinsame Grooven wird mir am
stärksten in Erinnerung bleiben. Das ineinandergreifen der Rhythmen.
Es waren zwei sehr schwungvolle Tage, es war schön gemeinsam zu spielen,
miteinander tun. und dazwischen ausbrechen dürfen, Fehler machen dürfen
und die stabile Basis bleibt. Trägt einen mit und läßt wieder einen
Rhythmus finden.
Es waren zwei wunderbare4 klangvolle Tage.
(H. E.) |
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Ein Gewinn war das
Musizieren in der Gruppe. Von der Gruppe und den Rhythmen getragen zu
werden, weil das Darstellende für mich mit Widerstand belegt ist. Aber
dann auch zu bemerken, daß da wer ausbrechen will, aus den monotonen
Gruppending und zum Solo durchbrechen kann.
Nachdem diese Spannung ausgelebt werden konnte (mit einem Solo) kam für
einen Moment die Spielfreude durch.
(G. P.-S.) |
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Ich hatte mich schon auf den Kurs
gefreut, weil ich immer schon trommeln lernen wollte. Ich wusste nicht
ob ich's kann.
Der Kurs hat mir voll Spaß gemacht, ich bin mit dem Rhythmus
nachgekommen, was für mich teilweise überraschend war.
Ich werde zuhause weiterüben, weil ich das Gelernte nicht vergessen
möchte, und bei der nächsten Gelegenheit mach ich weiter. (A. E.) |
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Also, es war super. Auch eine
Super-Herausforderung. Und ich war in der Spannung: Ja, es geht gut, es
macht Spaß, ich bin voll im Rhythmus - und dann "haut" es mich wieder
raus und ich hatte größte mühe, wieder hineinzukommen. Und auch
spannend, die Musik im ganzen Körper zu spüren. Toll. Die Gruppe war
auch sehr fein. Und Lilian macht das wunderbar - man spürt Kraft, Humor
und Leichtigkeit. (C. S.) |

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Basis und Solo in der Gruppe.
Getragen durch die Gruppe, der Rhythmus nimmt mich mit.
Der Ausdruck ist erlaubt, in die Gruppe hinein ein Solo
einfach irgendetwas, getragen durch die Gruppe gelingt es mir ein Solo
zu spielen.
Dann gliedere ich mich wieder in die Gruppe ein - und übergebe die
Soloposition.
Eine Gruppe in der die Individualität Platz hat. (J. Z.) |
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Es war eine sehr gute
Übung für Konzentration. (Eine Übung für "stehen bleiben" auch, trotzdem
seitliche "Einflüsse")
Es brachte für mich eine Zentrierung meiner Energie.
Ich bemerkte (ich war damals 19 Jahre alt) dass ich schlechte
Koordination hatte. Ich hatte im Kopf alles, "wie sollte man sein", aber
die Realisationen waren manchmal unmöglich. Es war wie eine Art
"verhaftete mich", mit den mehrere gesperrte Wege. Etwas hatte mich
zwischen die Wände.
"Rhythmus" fuhr mich durch die (heutige) deutlichen Wege. Ich fand
fließende Kommunikation im eigenen "Inneren". Vor mir stehen mehrere
Übungsstunden und ich bin froh, dass ich sehe und verstehe, was ich
gerade brauche. (A. E.) |
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Es sind meine letzten Stunden
künstlerisches Medium die ich brauche - und ich merke jetzt, daß die
Künstlerin in mir gerade geweckt wird - (begonnen schon bei
Schreibwerkstatt II), jedoch heute noch deutlicher spürbar.
Gestern Samstag früh war noch OK. brauche diese Stunde, aber ab Mittag
war der Moment, wo ich losgelassen habe, von der Vorstellung ich habe
keinen Rhythmus in mir und na ja - Augen zu und durch. Heute am Schluß
vom Kurs kann ich nur sagen: Ich habe Rhythmus im Blut und Musik in mir,
die entdeckt, geweckt und heraus möchte. Ich habe mit diesem Medium
meinen Frieden geschlossen und freue mich nun, alle Kurse die ich ab
heute mache, mache ich für meine Künstlerin in mir, um sie zu wecken und
mich neu zu entdecken - und ihr Leben einzuhauchen -
Ein weiterer Schritt in Richtung Loslassen, Freiheit. Herzlichen Dank. (M.W.) |
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Über die Wiederholung der
Basisrhythmen habe ich bemerkt, wie die Zeit in meinem inneren Raum sich
der Ordnung fügen konnte.
Es war ein sehr feiner Kurs für mich! Vor allem habe ich meine fünf
anderen Baustellen zu einer einzigen machen können, neben Rhythmus -
dann habe ich bemerkt, wie sich Zeit und Raum ineinander fügen kann,
sodaß ich ein Rad visualisieren konnte, welches in so intensivste
Bewegung kam, daß ich es irgendwann nicht mehr gesehen habe - sondern
nur mehr gefühlt - bis hin zu einer Leere, die ich jetzt mitnehme - in
meine Baustellen - danke Lilian! Good Vibrations! Keep on Grooving!
(A. M.) |
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Ich habe bemerkt, dass, wenn es mir
gut geht, ich auch im Trommeln, im Rhythmus im Trommeln selbst sein kann
- es mir einfach total leicht fällt. Wenn es mir gut geht, und ich mit
mir im Reinen bin - selbst wenn ich mal beim Trommeln rausfalle, ich so
schnell wieder einsteigen kann. Letztes Jahr im Sommerkurs hab ich mir
so schwer getan und ich kam mir selbst so blöd vor, daß ich nicht einmal
die einfachsten Basisrhythmen gecheckt habe. Und ich kam mir vor, als ob
ich die ganze gruppe blockieren würde, der mitfühlende Blick von Lilian,
die mir helfen wollte - und ich erinnere mich, daß mir echt zum heulen
war. In der Pause begriff ich dann, weshalb ich nicht reinfand - und es
wurde mir bewußt, daß mich, daß was am Vorabend passiert war, mich so
aus der Bahn geworfen hat, und sich einfach hier wiedergespiegelt hat.
Diese Erkenntnis, und das Akzeptieren dieser Tatsache, ließ den
Nachmittag wieder mehr in den inneren Rhythmus zu finden zu. Heute: Spaß
mit dem Rhythmus zu sein, im Rhythmus zu sein, fühlt sich gut an. Mein
Gewinn heute war, daß ichnicht aus der Basis ausgebrochen bin - trotz d.
irritierenden Außengeräusche bei ir selbst zu bleiben, mich u. d.
Rhythmus zu spüren - einmal nicht gegen d. Strom zu schwimmen, aber auch
nicht in d. von außen auferlegten, sondern im EIGENEN! (B. S.) |
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