ART Training|INTRODUCTION (ohne Vorkenntnisse)

Speckstein

mit Harald FRITZ-IPSMILLER
 

  Gewinn für mich: Ich kann in diesem Medium einfach tun. Ohne vorher ein Bild im Kopf zu haben. Bzw. hatte ich eine Vorstellung, die habe ich aber sehr bald losgelassen, weil der Stein etwas anderes wollte. Ich hab getan und geschehen lassen und habe große Freude mit dem Prozess und dem Endprodukt.

Kein Vergleich mehr mit den Werken der anderen. Ich freue mich an meiner Kunst! (K.K.)

   

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nächster Termin:
ab Herbst 2010

 

         
  Ich habe von "Innen nach Außen" gearbeitet, dass war etwas ganz neues für mich. Ich bin mit meinem Stein eins geworden. Gleich von Anfang an, habe ich geraspelt wo der Stein wollte, ich bin den Wünschen des Steines gefolgt. Es war das erste Mal mit Speckstein. Ich konnte vom Arbeiten, Schleifen, Raspeln nicht genug bekommen. Ich hätte gerne noch einige Stunden weiter gearbeitet. Das Tun selbst hat mich sehr geerdet und ich konnte dadurch ganz bei mir sein. Es war wunderbar und ich werde sicher wieder einmal mit Speckstein arbeiten, es hat mir sehr viel gegeben. Durch die Liebe, Streicheleinheiten, das hineinhören in den Stein, habe ich das was ich dem Stein gegeben habe zurück bekommen. Danke für den schönen Kurs! (A.B.)    
         
  Der Dialog mit dem Stein, ein ziemlich langes Gespräch. Zuerst: "Wie fang ich an?" Dann wo will er hin mit mir, der Stein? Unwohlsein. "Wird das was?" "Das wird was!", sagt der STein

Vertrauen - in mich und in den Stein.
Vertrauen - in die Kreativität

Jetzt ist er was. Der Stein. Und freu mich auf den nächsten und den übernächsten und den überübernächsten ... Wieder ein Medium mehr in dem ich tun kann! (P.M.)

   
         
  Runter kommen vom Alltag - Kopf - Gedankenkreise
Reinlassen, einlassen auf einen Stein (der zum Prozess wird)
berühren lassen, Ideen - wieder auslassen - alles hat 2 Seiten oder mehr ...

- innere Ruhe und Freiheit (für Momente )

treiben lassen -eins sein :) (A.O.)

   
         
  Mein letzter Kurs ein Gewinn schlechthin (nicht falsch zu versehen!)

Bin so frei und leer im Kopf, dass ich mich gar nicht konzentrieren kann etw. zu schreiben. Habe so loslassen können und bin nur dem Stein gefolgt ohne irgendwelcher Vorstellungen. Tauchten doch kurz welche auf, belehrte mich der Stein eines Besseren und gemeinsam konnte Neues entstehen. (B.K.)

   
         
  Mein fertig geschliffener Stein erfüllt mich mit Freude und Stolz.

Ich hab sehr viel weggefeilt, nicht nur den Stein. Ich hab gemerkt, dass auch so sehr viel Last abgefallen ist, angestaute Aggressionen die weg gemeißelt und weggefeilt wurden.

Es wirkt noch nach. Ich habe das Gefühl, dass ich mich gerade noch in der Transformationsphase befinde. Gestern abends ging's mir auch so. Das ganze wirkt noch nach! (N.E.)

   
         
  Der Stein und ICH

Mal sagt er wo´s hin geht.
Mal fällt mir wieder ein wo´s hingeht. Und so kommen wir Schliff für Schliff weiter.
Gemeinsam sind wir dann mehr als die Summe des Einzelnen. sowie 1+1=3
Und: so ein großer Brocken; viel Energie + Kraft notwendig um dieses Stück "glatt" zu kriegen. Wie die Menschen halt so gehobelt werden, wie halt auch zusammengeschliffen wurde, und doch - es bleibt was "rohes", "ursprüngliches" und die Kernaussage: feil, JA wohl! (K.U.)

   
         
  Steinbearbeitung mit Feilen und Raspeln, geht ganz leicht- und ist sehr staubig. Pillen und Furchen - nein- die Bearbeitung funktioniert anders. Den Stein spannen.

Plötzlich passen die Rillen und Furchen nicht mehr.
Ich arbeite sie heraus.
Es wird leichter und runder.
So wie ich im Laufe der Jahre.
Gelernt: Schleifpapier geht schon viel Früher. Mache ich sicher wieder. Hat sich gut angefühlt! (J.Z.)

   
         
  Es hat eine Kommunikation mit dem Stein stattgefunden, nach dem ersten Tag war eine Wut da auf den Stein, am 2. Tag habe ich mir erlaubt auf dem Stein einfach herumzuwerken und konnte von meiner Vorstellung loslassen. Ich habe bemerkt, dass es darum geht dem Ganzen eine Form zu geben und nicht nur darum an der Oberfläche herumzukratzen. Das war der Gewinn! (M.T.)    
     

 

 

 

 

 

 

 

   
  Ich habe gelernt, wie ich in Kontakt mit einem Stein kommen kann und mit ihm in Dialog treten kann.

Die Arbeit an dem Naturmaterial und das Herausholen der ursprünglichen Formen war für mich sehr bereichernd - ich habe mich wie ein Teil der Natur gefühlt. Ebenso wichtig waren für mich auch die haptische wohltuende Begegnungen mit der Oberfläche des Steins.

Was für ein Abendteuer dem Stein sich offenbaren zu lassen! (M.R.)

   
         
  Mein größter Gewinn in diesem Kunstkurs war das Heraus-spüren der Formen aus dem Stein und das damit verbundene Vertrauen, dass diese, wenn ich ihnen mit dem Werkzeug folge, auch sichtbar werden. (K.P.)    
         
  Bin draufgekommen, dass ich mich anfangs gar nicht richtig an den Stein "herantraute",... bis ich das entdeckte ;) --> dann ging ich an den Stein heran, also hab auch angefangen viel wegzunehmen.
Auch dafür ein ganzes WE Zeit zu haben bzw. sich diese zu nehmen --> sehr wertvoll.
Es ist ein ganz anderer Prozess als Malen, weil man nicht drübermalen kann, nur wegnehmen --> das ist gar nicht so leicht, war jedoch sehr spannend für mich.
War sehr angenehm, konnte richtig eintauchen in diese eine Welt, die mir immer kommt, wenn ich tief versunken die andere Welt um mich herum vergesse --> tut gut! (S.S.)
   
         
  Ich hab mir vorgenommen, kommen zu lassen was kommt und hab mir gesagt, dass bestimmt etwas schönes rauskommt. Diese positive Einstellung hat mir sehr geholfen, sodass ich nicht in die Verzweiflung gekippt bin. Gespürt hab ich so was aber schon auch. Konnte aber meist bei mir bleiben. Hab auch bemerkt, dass man immer was findet, wo man herumfeilen kann - quasi bei mir findet die Perfektionistin in mir auch ständig etwas, was "korrigiert" gehört. Aha! Gut. Dann einfach beschließen aufhören. und siehe da, eine wundervolle Skulptur. Bin sehr zufrieden mit mir! Danke (E.H.)    
         
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