ART Training|INTRODUCTION (ohne Vorkenntnisse)

"MOVEMENTS AND GESTURES TELL STORIES"

mit Norman TAYLOR 

  "Gestik ist ein Werkzeug für die persönliche Kommunikation. Wir machen Übungen aus dem Alltag. Vom Alltag gelangen wir dann zu einer Kunst-Form und von dort wiederum holen wir Handwerkszeug für Euren zukünftigen Beruf hervor.

Die direkte Beobachtung als erstes und dann bringen wir die Inhalte in eine Aktivität.

Das Beobachten des täglichen Lebens geschieht vorneweg und dann üben wir diese Gesten in eine Kunstform zu bringen, um Werkzeuge für die verschiedensten Berufe zu erlangen.

Training bedeutet, dass man direkt Gesten einstudiert. Wir gehen aber indirekt vor. Pädagogischer Theaterunterricht ist indirektes Vorgehen. Wenn man mit dem Leben zu tun hat, dann soll man eher indirekt unterrichten.

Wenn 'Clown' direkt unterrichtet wird, wird es nicht gut. Wenn ein Schauspieler direkt unterrichtet wurde, fühlt sich das Publikum dann einsam und alleine. Warum fühlt man sich bei einem anderen Clown dann gut? Weil dieser in Bezug auf das Publikum ist.

Wir gehen nicht ins Spirituelle. Wir arbeiten physisch und hab en mit dem Raum zu tun. Der Raum ist eine lebendige Substanz.

Wir bemerken die Gestik kaum; wir haben immer eine Meinung und sehen die Gestik nicht. In jeder Tätigkeit gibt es aber Gesten. Es gibt meine Art etwas zu tun und da ist Gestik inkludiert.

Der Mime ist jemand, der die Welt versteht und ihr adäquat antwortet. Der Mime ist sensitiv, wahrnehmend und antwortend. Eine Theater-Technik ist Panto-Mime.

Wir verändern uns im Alltag beständig von einem Raum zu einem nächsten Raum. In jedem Raum haben wir eine andere Situation und wir antworten verschieden. Gestik, Bewegung, Aktion sind Elemente für den Mimen.

Gesten haben Geschichten. Wenn man noch niemals einen Baum gefällt hat, hat man keine Illusion davon und man kann es nicht spielen.

Ich unterrichte nicht, ich bringe keine Theorie, ich bringe keine Psychologie, ich bringe nur das, was man sehen kann. Die Leute gehen in die Psychologie - ich bewege mich aber an dem, was wir sehen.

LECOQ ist eine Methode - aber keine Technik. Technik, ist was wir tun. Alles was wir tun, ist in einer Technik. Wenn wir einen Kaffee machen, dann haben wir eine Technik. Wir lernen das. Viele mögen das Wort 'Technik' nicht. Das wirkliche Leben ist aber 'Technik'!

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Jacques_Lecoq




































































  

 

 

 

 

 

 

  nächster Termin:
ab Herbst 2010
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   
     
   

 
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